Die Deutschen liegen – was das Pendeln angeht – ganz weit vorne. Laut dem StepStone Mobilitätsreport 2018 pendeln 77% der Deutschen täglich zu ihrem Arbeitsplatz. Wie selbstverständlich nehmen Fach- und Führungskräfte lange Arbeitswege auf sich – ohne sich mit möglichen Spätfolgen auseinanderzusetzen. Aktuell hört man immer öfter vom Begriff des „Pendlersyndroms“. Das Pendlersyndrom beschreibt mögliche Auswirkungen von regelmäßigem Pendeln langer Strecken zum Arbeitsplatz.

Die Folgen des Pendelns

Ergebnisse verschiedener Studien, wie der BAuA-Arbeitszeitbefragung sowie des StepStone Mobilitätsreports, zeigen, dass über 50% der Pendler länger als eine halbe Stunde für ihren Arbeitsweg brauchen. Dass langes und regelmäßiges Pendeln negative Auswirkungen auf die Gesundheit haben kann, ist längst bewiesen. Die Belastung der Berufstätigen nimmt dabei mit der Länge des Arbeitsweges zu. Je länger der Weg zur Arbeit, desto weniger Zeit bleibt für Freizeitaktivitäten und Erholung. Im Hinblick auf die Work-Life-Balance ruft dieser Zustand ein großes Ungleichgewicht hervor, das zu gesundheitlichen Beschwerden führen kann. Symptome äußern sich in Form von Müdigkeit, Kraftlosigkeit sowie Reizbarkeit und innerer Unruhe. Viele der Befragten klagen außerdem über regelmäßige Magen- und Verdauungsprobleme sowie Schmerzen im Nacken- und Schulterbereich. Insbesondere bei Frauen führt der lange Arbeitsweg häufig zu Kopfschmerzen.

Die größten Stressfaktoren für Pendler

Laut StepStone Report stellt die verschwendete Fahrzeit (72%) und der daraus resultierende Mangel an Zeit für die Familie oder andere private Interessen (47%) den größten Stressfaktor dar. Autofahrer beschweren sich über den hohen Kraftstoffverbrauch und die damit einhergehenden Kosten (32%). Bei Bahnfahrern ist es das gleiche hinsichtlich der Ticketkosten (32%). ¼ der Befragten, die Züge oder den ÖPNV nutzen, leiden unter den regelmäßigen Ausfällen und Verspätungen von Zügen (25%). Aber auch Autofahrer geben an, in ihrer zeitlichen Planung durch hohes Verkehrsaufkommen, Baustellen oder Unfälle sehr eingeschränkt zu sein (36%).

Die Fahrzeit sinnvoll nutzen

Knapp 40% der Deutschen sind mit der Dauer ihres Arbeitsweges unzufrieden. Das meist genutzte motorisierte Fahrzeug für den Weg zur Arbeit ist das Auto (65%). Des Weiteren werden häufig Alternativen, wie Züge (15%) oder der ÖPNV (22%), genutzt. Aus gesundheitlicher Sicht stellen öffentliche Verkehrsmittel eine bessere Option als Autos dar. Die Pendler müssen sich nicht auf den Verkehr konzentrieren und haben somit mehr Zeit für Privates. Sinnvolle Möglichkeiten des Zeitvertreibs sind Hörspiele, Bücher oder ähnliche Freizeitaktivitäten.

Fahrgemeinschaften verbessern das Wohlbefinden

Beim Pendeln mit dem Auto handelt es sich um die Hauptstressfalle. Aus diesem Grund müssen Möglichkeiten gefunden werden, dem Stress aktiv entgegenzuwirken. Eine Lösung, die Fahrzeit sinnvoller und stressfreier zu gestalten, kann der Zusammenschluss zu einer Fahrgemeinschaft sein. Das dient zum einen der Steigerung des Wohlbefindens durch den sozialen Austausch mit Kollegen und zum anderen der schnelleren Ankunft am Ziel. Vermehrtes Aufkommen von Fahrgemeinschaften führt zu einem reduzierten Verkehrsaufkommen und somit zur schnelleren Erreichung des Zielorts. Ein weiteres Plus: Vom geminderten Verkehrsaufkommen profitiert auch die Gesundheit. Während langen Wartezeiten im Auto werden im Körper Stresshormone produziert, die auf Dauer sehr schädlich sein können.

Toyota Carpooling: Die Pendler-App für nachhaltige Mobilität

Unsere Pendler-App Toyota Carpooling bietet eine innovative Möglichkeit zur Organisation privater und beruflicher Fahrgemeinschaften. Bei der App handelt es sich um eine smarte Pendlerlösung für nachhaltige Mobilität. Auf pendlerapp.de kann man sich unverbindlich über seine Vorteile informieren und somit dem Pendlersyndrom aktiv entgegenwirken!

 

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