Wer kennt sie nicht? Die zahlreichen Beschwerden über Staus, schlechte Luft und die Lärmbelastung in Städten – und die daraus resultierende schlechte Lebensqualität? Irgendwie ironisch, denn die Kläger sind gleichzeitig häufig die Erzeuger dieser Probleme. Insbesondere in Großstädten werden durch das hohe Verkehrsaufkommen, Treibhausgase und Luftschadstoffe freigesetzt, die negative Auswirkungen auf Klima und Umwelt haben. Das stellt eine erhebliche Belastung für die menschliche Gesundheit, aber auch für die gesamte Umwelt dar.

Die Lösung: Nachhaltige Mobilität. Dabei handelt es sich um ein Konzept, welches das Ziel verfolgt, die gesellschaftlich notwendige Mobilität so umweltfreundlich und sozialverträglich wie möglich zu gestalten. Damit auch nachfolgenden Generationen eine lebenswerte Zukunft gewährleistet werden kann.

Die Thematik der nachhaltigen Mobilität betrifft nicht nur Einzelpersonen, im Gegenteil ganze Städte sind davon betroffen. Aus diesem Grund müssen alle Beteiligten (Städte, Gemeinden, Unternehmen und Privatpersonen) ihren Beitrag leisten. Zurzeit werden immer mehr nachhaltige Mobilitätskonzepte von Städten ins Leben gerufen, wie beispielsweise der Ausbau von Fußgänger- und Fahrradwegen und des Güterverkehrs. Elektroautos stellen eine Alternative zu herkömmlichen Fahrzeugen dar und die Sharing Economy erfreut sich immer größerer Beliebtheit. Im Folgenden werden einige Möglichkeiten und Tipps zur Reduzierung der Treibhausgasemissionen durch die Nutzung nachhaltiger Mobilität aufgezeigt.

Tipp 1: Auf Kurzstrecken mit dem Auto verzichten

Das Auto für kurze Strecken einfach mal in der Garage stehen lassen und stattdessen zu Fuß gehen oder aufs Fahrrad steigen. Das dankt einem nicht nur die Umwelt, sondern auch die eigene Gesundheit. Es besteht außerdem die Möglichkeit den ÖPNV zu nutzen, das spart Sprit- und Parkosten sowie die Parkplatzsuche. In Zukunft routinierte Kurzstrecken, wie den Weg zum Bäcker oder Supermarkt, zu Fuß oder mit dem Rad zurücklegen. Dieses Vorgehen lässt sich problemlos in jeden Alltag integrieren und kann zudem zur Steigerung des Wohlbefindens beitragen.

Tipp 2: Nachhaltig mobil – mit dem Fahrrad

Grundsätzlich ist es sinnvoll, so oft wie möglich auf motorisierte Verkehrsmittel zu verzichten, da diese Treibhausgasemissionen freisetzen. Eine gute Alternative ist der Umstieg aufs Zweirad. Das spart Zeit und Nerven – insbesondere im Berufsverkehr. Radfahrer sind schneller am Ziel als Autofahrer, Bus- und Bahnfahrer und sogar Fahrer von Elektrofahrrädern, das belegt eine Studie vom Umweltbundesamt. Neben der Schnelligkeit ist aber auch die eigene Gesundheit ein wichtiger und nicht zu unterschätzender Faktor. Bewegungsmangel ist in Deutschland keine Seltenheit und kann gravierende gesundheitliche Folgen mit sich bringen. Durch 30 Minuten Bewegung am Tag kann diese Risiko erheblich gemindert werden.

Tipp 3: Fahrgemeinschaften bilden

Das Zauberwortet lautet: Carsharing. Zwei Fahrzeuge mit einer Person sorgen für einen doppelt so hohen CO2-Ausstoß wie ein Fahrzeug mit zwei Personen. Eine Zweier-Fahrgemeinschaft führt demnach dazu, dass der Kraftstoffverbrauch pro Person fast halbiert wird. Je mehr Mitfahrer, desto weniger Emissionsausstoß und Kosten.

Insbesondere für Berufspendler, die mehrmals die Woche die gleiche Strecke zurücklegen, können Fahrgemeinschaften in vielerlei Hinsicht nützlich sein. Die Carpooling App von Toyota bietet eine smarte Pendlerlösung für nachhaltige Mobilität – sowohl für Privatpersonen, als auch für Unternehmen.

Tipp 4: Wenn Auto, dann Alternativ

Wenn aus diversen Gründen nicht auf das eigene Auto verzichtet werden kann, sollte wenigstens eine Alternative, wie beispielsweise ein Elektroauto, in Erwägung gezogen werden. E-Autos sind aufgrund des fehlenden Verbrennungsmotors deutlich energieeffizienter und umweltfreundlicher als Benziner oder Diesel-Fahrzeuge – vor allem mit der Nutzung von Ökostrom. Außerdem sind sie sauberer, leiser und geruchsneutraler. Durch den verringerten CO2-Ausstoß, wird die Abgabe von Stickoxiden und anderen Schadstoffen minimiert. Ein häufig genannter Kritikpunkt sind jedoch die hohen Emissionen, die bei der Produktion eines solchen Fahrzeugs entstehen. Es heißt, sie sollen schädlicher als bei herkömmlichen Autos sein, allerdings wurde das vom internationalen Rat für sauberen Verkehr widerlegt.

Neben dem E-Auto, bietet das Hybridfahrzeug eine weitere Möglichkeit für eine umweltfreundliche Fortbewegung. Hybridautos haben den Vorteil, dass sie auch für längere Strecken eingesetzt werden können und deutlich weniger Treibstoff verbrauchen als herkömmliche Autos. Das hat nicht nur positive Auswirkungen auf die Umwelt, sondern auch auf die Präsenz an der Tankstelle und damit einhergehend den Geldbeutel. Das Potenzial dieser Fahrzeuge, hat Toyota schon vor über 20 Jahren erkannt und in einem interessanten Artikel genauer ausgeführt.

Ein weiterer Meilenstein im Hinblick auf nachhaltigen Verkehr ist das Wasserstoffauto, welches auf Brennstoffzellenantrieb setzt. Hierbei wird flüssiger Wasserstoff in elektrische Energie umgewandelt. Laut Toyota sind wasserstoffbetriebene Fahrzeuge die Elektrofahrzeuge der Zukunft. Der Toyota Mirai führt zu keinerlei Emissionen und ist somit ein Pionier in diesem Bereich. In Zukunft soll Wasserstoff allerdings nicht nur die Automobilbranche betreffen, sondern sämtliche gesellschaftliche Bereich, in denen Energie benötigt wird.

Tipp 5: Weitestgehend auf Flüge verzichten

Schon klar – leichter gesagt als getan. Es ist bewiesen, dass Flugreisen pro Kopf den höchsten Ausstoß an CO2-Emissionen verursachen und somit das größte ökologische Übel darstellen. Das scheint die Konsumenten allerdings wenig zu interessieren. Insbesondere Kurzreisen boomen. Man bucht im Internet eben einen Flug zum kleinen Preis und ist sich häufig der Größe des damit verbundenen Schadens nicht bewusst. Dabei gibt es so viele umweltfreundlichere Alternative, die Kurzstreckenflüge überflüssig machen.

Bei Langstreckenflügen wird der Umstieg auf öffentliche Verkehrsmittel oder andere Optionen schon schwieriger. Für nachhaltiges Reisen lautet die Lösung: Verzicht. Verzicht auf Fernreisen und die Unmengen an CO2-Emissionen, die solche Reisen verursachen. Verzicht auf Anstrengung, die Fernreisen aufgrund von Distanz und Zeitverschiebung mit sich bringen. Es gibt so viele sehenswerte Reiseziele in Europa oder Deutschland selbst, für die man nicht unbedingt bis ans andere Ende der Welt fliegen muss. Einfach mal informieren!

 

Sind Sie interessiert an der nachhaltigen Pendlerlösung von Toyota Carpooling? Gerne können Sie sich bei uns melden!

 

Weitere Beiträge

Das Pendlersyndrom: Wenn...

Die Deutschen liegen – was das Pendeln angeht – ganz weit vorne. Laut dem...

Nachhaltiges Autofahren

Ein deutscher Haushalt besitzt im Jahr 2018 durchschnittlich ein bis zwei Autos. Im...

Nachhaltiger Essen

Aktuell ist das Thema Nachhaltigkeit in aller Munde und dennoch wird es hinsichtlich der...